Neben ihm schaffen es auch zwei weitere Österreicher in die Top-Ten. Stefan Rettenegger wird trotz eines Sturzes in der Loipe Achter vor Franz-Josef Rehrl auf Position neun.
Die Saisonabschluss-Generalprobe der nordischen Kombinierer startete heute anders als gedacht. Aufgrund des starken Windes musste zunächst der Probedurchgang abgesagt werden. Bei strahlendem Sonnenschein hoffte man dennoch auf Besserung und startete den Sprungdurchgang pünktlich. Nach mehreren längeren Unterbrechungen musste die Jury schließlich das Springen ebenso abrechen und den PCR (Provisional Competition Round) von gestern für den weiteren Verlauf des Wettkampfes heranziehen. Die beste Ausgangslage aus österreichischer Sicht hatte der Tiroler Johannes Lamparter. Dieser startete als Zweiter und mit 8 Sekunden Rückstand auf den PCR-Sieger Julian Schmid aus Deutschland in die Loipe. Er konnte gleich mit einem guten Tempo starten, immer näher an den Schmid heranrücken und schließlich die Führung übernehmen. Er beendet den Wettkampf mit einem komfortablen Vorsprung von +27,4 Sekunden auf dem Finnen Iikka Herola und +41,6 auf den Deutschen Julian Schmid. Der Salzburger Stefan Rettenegger verbesserte sich trotz eines Sturzes auf der Loipe von Platz 27 auf den achten Rang. Franz-Josef Rehrl, der als Sechster in die Langlaufentscheidung ging, konnte das schnelle Tempo nicht mithalten und beendete den Wettkampf auf Position neun.