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Nach einem beinahe Sturz im ersten Durchgang verpasst Johannes Aigner (mit Guide Nico Haberl) die Medaillenplätze und wird 4. bei den Athleten mit Sehbehinderung. Bester Österreicher in der Stehend-Klasse wird Thomas Volgger auf Rang 10. Thomas Grochar bangt nach heutigem Sturz um den Slalomstart.
Johannes Aigner und sein Guide Nico Haberl galten bei den Sehbehinderten zweifellos als heißeste Aktie auf einen Podestplatz, doch dieser schien schon wenige Tore nach dem Start verloren. Johannes Aigner rutschte auf dem Innenski aus und konnte nur mit viel Glück und noch mehr Geschick einen Sturz vermeiden. Mit einem Rückstand von 2:30 Sekunden auf den Führenden Kalle Ericsson (SWE) kam das ÖSV-Duo als 3. Des ersten Durchgangs ins Ziel. Im zweiten Lauf gelang dem Niederösterreicher zwar eine technisch einwandfreie Fahrt, die Zeit genügte jedoch nicht, um den Podestplatz zu verteidigen. Am Ende blieb für Johannes Aigner und Guide Nico Haberl der undankbare 4. Platz in der Kategorie der Sehbehinderten.
Top-15 in der Stehend-Wertung
Bei den Athleten in der Stehend-Wertung lagen die ÖSV-Läufer nahezu geschlossen in den Top-15. Thomas Volgger, der zwei solide, praktisch fehlerfreie Läufe absolvierte, erreichte als bester Österreicher auf Platz 10. Markus Salcher und Nico Pajantschitsch erlaubten sich ebenfalls keine groben Schnitzer und belegten am Ende die Ränge 12 und 13. Manuel Rachbauer kam als 16. ins Ziel.
Grochar muss nach Sturz um die Slalom-Teilnahme bangen
Thomas Grochar fädelte nach beherzter Fahrt im ersten Durchgang ausgerechnet beim letzten Tor vor dem Ziel ein und stürzte schwer. Im Ziel klagte der Kärntner über Knieschmerzen, konnte die Rückfahrt ins Hotel aber selbst antreten, wo er von der Team-Physioherapeutin behandelt wurde. Der 31-jährige will die Nacht abwarten und erst morgen Früh über die Teilnahme am WM-Slalom entscheiden.
Johannes Aigner und Guide Nico Haberl:
„Bei der WM zählt natürlich vorrangig eine Medaille und der 4. Platz ist immer undankbar, aber wie man sieht, ist die Dichte sehr groß geworden. Natürlich ärgert einen das Ergebnis, aber wir hatten überhaupt Glück, nach dem Innenski-Ausrutscher überhaupt noch das Ziel zu sehen. Wir werden die heutigen Läufe sehr genau studieren und analysieren, damit wir morgen im Slalom zurückschlagen können.“
Thomas Volgger:
„Es war meine erste WM-Teilnahme und ich war schon etwas nervös. So ganz ist es mir auch im ersten Durchgang nicht aufgegangen. Im Zweiten habe ich mich dann viel besser gefühlt und konnte deutlich besser attackieren. Mit dem Top-10 Platz bin ich zufrieden, auch wenn vielleicht mehr drin gewesen wäre – eigentlich für das ganze Team. Aber darauf bauen wir auf und konzentrieren uns jetzt voll auf die morgigen Rennen.“
Manfred Widauer, Cheftrainer Para Alpin Ski im ÖSV:
„Nach dem gestrigen Tag haben wir uns vom Heutigen natürlich mehr versprochen. Aber auch solche Tage gehören zu Sport. In erster Linie hoffen wir jetzt, dass die Knie-Verletzung von Thomas Grochar nicht allzu schwer ist und er vielleicht morgen schon wieder beim Slalom antreten kann. Morgen ist ein neuer Tag - wir werden uns alle bestmöglich vorbereiten und voll attackieren.“